Tierkontakte

Eine besondere Art des Erlebens bieten wir unseren Bewohnern mit den Hasen, Meerschweinchen auf dem Flur und unserem Therapiehund Darkos.

Gerne sitzen Bewohner schauend und sinnend vor den Käfigen mit den Häschen und Meerschweinchen, die so Abwechslung in den Alltag bringen. Manche haben schon eine langandauernde Beziehung zu einzelnen Tieren entwickelt, die ihnen gut tut.

Die Bedeutung von Tieren in der sozialen Betreuung liegt darin, dass sie sich „mit allen Sinnen“ wahrnehmen lassen und zur geistigen Aktivität und Konzentration beitragen. Das gilt insbesondere für „Therapiehunde“.

Im Oktober 2011, im Alter von zwei Monaten, ist der Welpe Darkos zu uns ins Haus gekommen, ein tiefschwarzer Hund, den wir hier zum Therapiehund ausbilden. Die positiven Wirkungen, die sich insbesondere bei Menschen mit Demenz einstellen, wenn sie mit einem dazu ausgebildeten Hund zusammen sind, sind nachgewiesen: Ein Hund regt das zentrale Nervensystem des Menschen positiv an. Der Mensch übernimmt die Herzfrequenz des Hundes, beruhigt und entspannt sich. Die Bewegung von Muskeln wird mobilisiert, Spasmen können sich lösen. Der Blutdruck normalisiert sich. Ängste und Stress bauen sich ab.