Einrichtungsbeirat

Bei uns gehört es zum Alltag, dass die Bewohner tagtäglich bei Entscheidungen im Gemeinschaftsleben ihrer Wohnbereiche beteiligt sind. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit ihre Interessen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge über den Einrichtungsbeirat einzubringen.

Bei uns vertritt ein Einrichtungsbeirat von fünf gewählten Personen – zwei Bewohner aus dem Haus und drei externe Mitglieder – die Anliegen der Bewohner. Dabei wird der Einrichtungsbeirat von unserer Sozialen Betreuung unterstützt.
Die Mitglieder des Einrichtungsbeirates sind (Stand: Februar 2016):
Hans-Jürgen Kästner, 1. Vorsitzender, T: 069 / 90 75 16 17
Judith Kneifel, 2. Vorsitzende (Bewohnerin)
Margarethe Ganowsky, T: 0172 34 70 886
Anita Ries-Herzing, (Bewohnerin)
Hilda Lauer, (Bewohnerin)

Das Heimgesetz, das den Einrichtungsbeirat vorschreibt, will Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Heimbewohner schützen und fördern. Stellvertretende nimmt der Einrichtungsbeirat deren Rechte wahr, indem er u.a. bei Entscheidungen wie Unterkunft, Verpflegung, Freizeit, aber auch bei Fragen der Qualitätssicherung mitwirkt. Verbesserungsvorschläge, Kritik und Anregungen werden an die Einrichtungsleitung und andere Stellen weitergeleitet.

Unser Einrichtungsbeirat trifft sich einmal im Monat und lädt, je nach Bedarf und Thema, Mitarbeitende des Hauses (z.B. Einrichtungsleitung, Küchenleitung) ein. Bei uns wirkt der Einrichtungsbeirat nicht nur mit Wortbeiträgen an der Erstellung des wöchentlichen Speiseplanes mit, sondern verkostet auch selbst Lebensmittel wie Brot oder neue Gerichte.

Darüber hinaus nimmt er an auch an aushäusigen Veranstaltungen wie z.B. regionalen Treffen von Einrichtungsbeiräten teil.

Wenn kein Einrichtungsbeirat gewählt werden kann, kann die Heimaufsicht einen Einrichtungsfürsprecher / eine Einrichtungsfürsprecherin bestellen. Er/Sie muss von der Behörde und dem Träger der Einrichtung unabhängig sein. Einrichtungsfürsprecher/innen haben die gleichen Aufgaben wie der Einrichtungsbeirat. Sie üben ihre Tätigkeit unentgeltlich und ehrenamtlich aus und unterliegen der Schweigepflicht.